Ambergänsefuß

Hahnemanns Apothekerlexikon
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Amber­gän­se­fuß, Cheno­po­di­um ambro­si-oides L. [Reg­nault. bot. T. 75.] mit lan­zet­för­mi­gen gezahn­ten Blät­tern und ein­fa­chen blät­te­ri­gen Blu­men­trau­ben, ist in Mexi­ko und Por­tu­gall ein­hei­misch, ihre Blu­men kom­men im Heu­mo­nat aus den Win­keln der Blät­ter in lockern Aeh­ren hervor.

Die gan­ze Pflan­ze (herb. Botry­os mexi­ca­nae), wel­che noch gewürz­haf­ter als der Trau­ben­gän­se­fuß, von ange­neh­mern Geru­che, und lieb­lich bit­ter­lich aro­ma­ti­schem Geschmack ist, hat man schon seit gerau­mer Zeit in schlei­mi­ger Eng­brüs­tig­keit, gegen Hys­te­rie, gegen Wür­mer, und als ein Harn trei­ben­des Mit­tel hie und da gebraucht, vor­züg­lich im Auf­gus­se, wel­cher aber eine Trun­ken­heit ver­ur­sa­chen soll.

Die Kräf­te die­ser gewiß sehr arz­nei­li­chen Pflan­ze ver­die­nen nähe­re bestimm­te­re Erfahrungen.