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Cinnamomum ceylanicum Nees — Ceylonzimt
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Botanik:
Der Ceylonzimt, ein etwa 10 m hoher, immergrüner Baum mit gegenständigen, derb-ledrigen Blättern gehört zur Familie der Lauraceen. Die unscheinbaren, weißlichgrünen, duftenden Blüten bilden schlanke achsel- und endständige Rispen. Durch einen entsprechenden Schnitt wird bei der Kulturform eine Baum- oder Strauchform verhindert, so daß die Pflanze nur aus Wurzelschößlingen bestehende Büsche bildet. Als Handelsware dient die Rinde dieser Schößlinge. Heimisch ist der Ceylonzimt auf Ceylon, wo er noch in den höchsten Bergwäldern zu finden ist. In den meisten Tropenländern wird er kultiviert.
Droge:
Cortex Cinnamomi ceylanici — Ceylonzimt
Wirksame Prinzipien:
0,5–1,4 % ätherisches Öl mit 55–76 % Zimtaldehyd und 6–10 % Eugenol.
Kurze Angaben zur Pharmakologie und Therapie:
Als Vasco Da Gama 1498 den Seeweg nach Ostindien entdeckte, und die Portugiesen Ceylon in Besitz genommen hatten, wurde der Zimtbaum bekannt. Zimt war bis etwa 1840 der Hauptausfuhrartikel von Ceylon.
Die Droge hat vor allem Bedeutung als wertvolles und beliebtes Geruchs- und Geschmackskorrigens und ist daher in vielen Zubereitungen der Pharmakopöen enthalten.