Ger­hard Mad­aus: Lehr­buch der bio­lo­gi­schen Heil­mit­tel. Ver­lag Georg Thie­me, Leip­zig, 1938
(Ori­gi­nal, voll­stän­dig erhal­ten) – bei eBay zu ver­kau­fenRezen­si­on 1938, Archiv der Pharmazie

Jacaranda caroba – Seite 3 von 4 – Monographie Madaus

Lehr­buch der bio­lo­gi­schen Heilmittel
Mono­gra­phie Jaca­ran­da caro­ba (Sei­te 3 von 4)
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Wirkung

Jaca­ran­da caro­ba wird in Bra­si­li­en als Diure­ti­kum, Dia­pho­re­ti­kum, gegen Gonor­rhöe und zu Bädern bei Syphi­lis, Bubo­nen, Gicht und Rheu­ma ver­wandt1. In Euro­pa wird Jaca­ran­da als Diure­ti­kum und Blut­rei­ni­gungs­mit­tel gebraucht2.
Auch in der Homöo­pa­thie (die Prü­fung wur­de durch Mure3 aus­ge­führt) wird die Dro­ge bei Syphi­lis, Gonor­rhöe, Trip­per­r­heu­ma­tis­mus, Bala­ni­tis und schank­er­ähn­li­chen Geschwü­ren am Penis genannt4.
Die Blät­ter ent­hal­ten u. a. 2,6% Caro­ben5, eine Sub­stanz, deren che­mi­scher Cha­rak­ter (Gly­ko­sid oder Alka­lo­id) noch nicht feststeht.