Ger­hard Mad­aus: Lehr­buch der bio­lo­gi­schen Heil­mit­tel. Ver­lag Georg Thie­me, Leip­zig, 1938
(Ori­gi­nal, voll­stän­dig erhal­ten) – bei eBay zu ver­kau­fenRezen­si­on 1938, Archiv der Pharmazie

Hydrangea arborescens – Seite 3 von 4 – Monographie Madaus

Lehr­buch der bio­lo­gi­schen Heilmittel
Mono­gra­phie Hydran­gea arbo­re­s­cens (Sei­te 3 von 4)
vorherige Monographievorherige SeiteIndex  - Lehrbuch der biologischen Heilmittelnächste Seitenächste Monographie

Wirkung

Hydran­gea ent­hält das Gly­ko­sid Hydran­gin2 sowie Sapo­nin3. Sie ist ein nord­ame­ri­ka­ni­sches Volks­mit­tel gegen Bla­sen- und Stein­lei­den4. Nament­li­che die Che­ro­kee-India­ner ver­wen­den sie bei Lithiasis.
Nach Pot­ter5 beför­dert sie hier­bei die Harn­kon­kre­men­te aus der Bla­se und erleich­tert die Schmer­zen wäh­rend des Durch­gan­ges durch die Ure­thra. Not­ting­ham6 konn­te einen Pati­en­ten, der seit 8 Jah­ren an Incon­ti­nen­tia uri­nae litt, durch den Flui­dex­trakt (alle 3–4 Stun­den einen Tee­löf­fel voll) in ver­hält­nis­mä­ßig kur­zer Zeit heilen.
Clar­ke7 sind außer­dem noch Pro­stat­a­af­fek­tio­nen und das Durst­ge­fühl bei Dia­be­tes als Indi­ka­tio­nen der Homöo­pa­thie bekannt.
In gro­ßen Dosen ver­ur­sacht es Ver­ti­go, Opres­sio­nen der Brust und zere­bra­le Stö­run­gen8.