
Wirkung
Hydrangea enthält das Glykosid Hydrangin2 sowie Saponin3. Sie ist ein nordamerikanisches Volksmittel gegen Blasen- und Steinleiden4. Namentliche die Cherokee-Indianer verwenden sie bei Lithiasis.
Nach Potter5 befördert sie hierbei die Harnkonkremente aus der Blase und erleichtert die Schmerzen während des Durchganges durch die Urethra. Nottingham6 konnte einen Patienten, der seit 8 Jahren an Incontinentia urinae litt, durch den Fluidextrakt (alle 3–4 Stunden einen Teelöffel voll) in verhältnismäßig kurzer Zeit heilen.
Clarke7 sind außerdem noch Prostataaffektionen und das Durstgefühl bei Diabetes als Indikationen der Homöopathie bekannt.
In großen Dosen verursacht es Vertigo, Opressionen der Brust und zerebrale Störungen8.