
Carduus marianus
Mariendistel, Compositae.
Name:
Silýbum mariánum (L.) Gaertn. (= Carduus marianus L., = Mariana mariana [L.] Hill.). Mariendistel, Mergen‑, Frauen‑, Milch- oder Silberdistel. Französisch: Silybe, chardon Marie, lait de Notre-Dame, chardon argenté, épine blanche; englisch: Milk-thistle, lady’s milk, holy thistle, St. Mary’s thistle; dänisch: Marietidsel; italienisch: Carduo mariano; norwegisch: Mariatistel; polnisch: Ostropest; russisch: Ostro-piestro; tschechisch: Ostropestřec obecný; ungarisch: Máriatövis.
Verbreitungsgebiet

Silybum marianum Carduus marianus
Weiteres Vorkommen: Madeira, Kanarische Inseln. Eingebürgert in Mitteleuropa, Nord- und Südamerika, Südaustralien.
Namensursprung:
Carduus ist bei den alten Römern die Bezeichnung für eine Distelart. Der Beiname marianus und der deutsche Name Mariendistel weisen auf eine alte Legende hin, nach der die weißen Streifen auf den Blättern von der Milch der Muttergottes herrühren sollen.

Mariendistel
(etwa 1/5 nat. Gr.)
Silybum marianum Gaertn.
Compositae
Volkstümliche Bezeichnungen:
Christi Krone (Westfalen: Rheine), Heilandsdistel (Vogtland), Gottesgnadechrut (Zürichsee). In der Volksheilkunde gelten die Früchte als ein wirksames Mittel gegen Seitenstechen, daher die niederdeutschen Benennungen Stekkrût, Stekkürn, Stekköörn, Stichkürn, in Ost- und Westpreußen (die Früchte) Stichsamen.