Rezept
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ZUTATEN:
2 unbehandelte Zitronen
300 Gramm Löwenzahnblüten (nur die Köpfchen)
50 Gramm junge Tannentriebe
2,5 Kilogramm Zucker
ZUBEREITUNG:
Die Löwenzahnblüten nach Tieren absuchen, die Tannentriebe waschen, die zwei Zitronen in Scheiben schneiden. Alles in einen Topf geben und mit etwa 2, 5 Liter Wasser auffüllen. 30 Minuten köcheln lassen, danach durch ein Mulltuch gießen, den Kochsud auffangen. Der Brei aus dem Tuch wird mit dem Zucker ein bis eineinhalb Stunden unter ständigem Rühren auf kleiner Flamme weitergeköchelt. Falls nötig, immer wieder etwas von dem Kochsud hinzugeben. Am Ende entsteht eine dickflüssige Masse. Diesen „Honig“ in Gläser abfüllen und gut verschließen.
Löwenzahn
Löwenzahn (Taraxacum officinale) gehört zu den Korblütengewächsen (Compositae). Volkstümliche Namen: Butterblume, Kuhblume, Milchblume, Märzenbusch, Schmalzblümlein, Lichtli, Pusteblume, Röhrichchrut, Ackerzichorie, Pfaffenröhrlein, Sonnenwirbelkraut.
Löwenzahn enthält Vitamine, Bitterstoffe, Triterpene, Sterole, Carotine, Flavonoide, Gerbstoffe, Mineralien (unter anderem viel Kalzium).
Löwenzahn ist anpassungs- und widerstandsfähig, denn sonst würde sie den Pestizid-Angriffen der Bauern nicht so gut überleben. Die medizinische Verwendung von Wurzeln und Blätter hat eine lange europäische Tradition. Löwenzahn wirkt appetitanregend, harntreibend, fördert Funktionen von Leber, Nieren und der Darmtätigkeit.
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