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Juli 2010

Rezept
Beeren-Likör

ZUTATEN:
Geeignet für Beeren-Liköre sind Weißdorn, Schlehe, Holunder, Sanddorn. Die Mengenangaben beziehen sich auf die jeweilig ausgesuchten Beeren. Es können auch verschiedene Sorten kombiniert werden. Dabei sind nur Geschmack und Vorlieben zu beachten.
200 Gramm Beeren
150 Gramm Kandiszucker
1 Flasche Wodka oder hochprozentigen Korn (38%)
1 Vanillienschote

ZUBEREITUNG:
200 Gramm Beeren, waschen und eine großhalsige Flasche (auch höhere Gläser möglich) füllen. 150 Gramm Kandiszucker darüber geben und mit 1 Flasche Wodka oder hochprozentigen Korn (38%) auffüllen. Zur Verfeinerung kann auch eine Vanillienschote mit in die Flasche gegeben werden. Diese sollte allerdings spätestens nach sechs Wochen herausgenommen werden, weil sonst der Vanillengeschmack zu intensiv durchdringt. Die Früchte sollten vier bis sechs Wochen in der Flasche bleiben. Danach werden die Beeren durch ein Haarsieb gegossen. Die Flüssigkeit, d.h. Alkohol und der Auszug der Beeren wird in eine saubere Flasche gefüllt. Sie ist praktisch wegen des Alkohols unbegrenzt haltbar.

Schlehen

Schlehen

- Früchte (Pruni Spinosae Fructus) gehören zu den Rosengewächsen (Rosaceae).
Volkstümliche Namen: Bockbeerli, Haferpflaume, Hagedorn, Kietschkepflaume, Sauerpflaume, Schwarzdorn.

Schlehen-Früchte enthalten Gerbstoffe, Proantho-
cyanidine, Fruchtsäuren, Vitamin C und Zucker. Die Verwendung von Schlehen hat volksheilkundlich eine lange medizinische Tradition. Die Blüten wurden zur „Blutreinigung“, bei Erkältungskrankheiten (wie auch die Früchte) und bei Hautausschlägen von Kindern einge-
setzt . Die Früchte sind Vitaminspender, haben auch leichte abführende und harntreibende Wirkung. Die Früchte wurden traditionell zu Mus, Sirup oder zu Schlehenwein verarbeitet. Schlehenmus wurde auch gegen Magen-, Nieren- und Blasenbeschwerden gegessen.

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