Was hilft wirklich bei Gürtelrose (Herpes Zoster)?

Was hilft wirklich bei Gürtelrose (Herpes Zoster)?

Rhododendron-Blüten

Rhododendron-Blüten
(© Kaden, 2014)

Die Gürtelrose, wissenschaftlich als „Herpes Zoster“ bezeichnet, ist eine Virus-Erkrankung. Sie wird durch das Varizella-Zoster-Virus (VZV) ausgelöst. Dieses Virus verursacht beim ersten Kontakt, meistens schon im Kindesalter, die Windpocken („Varizellen“). Nach dem Abklingen der Windpocken verbleiben die Viren ein Leben lang in Nervenzellen. Zu einem späteren Zeitpunkt können diese Viren dann wieder zu einer unangenehmen Erkrankung führen - dem Herpes Zoster. Es handelt sich also um die Reaktivierung eines meist Jahre oder Jahrzehnte „schlafenden“ Virus („Virus-Reaktivierung“). Die Ursachen der Reaktivierung sind nicht geklärt, tritt jedoch oftmals bei Stress-Situationen oder bei Menschen mit Vorerkrankungen auf (Immun-Suppression bei Organ-Transplantierten, Aids-Patienten, Krebspatienten während Chemotherapie).

Symptome  Typisch für die Gürtelrose ist zunächst ein brennender Schmerz, gefolgt von einer zumeist halbseitigen, bandartigen Ausbreitung von flüssigkeitsgefüllten Bläschen, am häufigsten an Rumpf und Brustkorb, aber auch am Kopf. Diese Bläschen jucken, brennen und schmerzen. Das oft gürtelartige Erscheinungsbild führte auch zu dem wissenschaftlichen Namen Herpes Zoster: Der Zoster (griechisch ζωστήρ) war in der griechischen Antike ein spezieller Ledergürtel mit Bronzeschnalle. Fieber, Kopfschmerzen und Müdigkeit begleiten das akute Aufflackern der Gürtelrose. Heilen die Haut-Ausschläge wieder ab, können unangenehme Nervenschmerzen in der vormals betroffenen Hautregion noch viele Monate bis Jahre anhalten („postherpetische Neuralgie“).

Wer kann an einer Gürtelrose erkranken?  Prinzipiell kann jeder, der in seinem Leben einmal an Windpocken erkrankt war, später auch an die Gürtelrose bekommen. Die Krankheit tritt in allen Altersgruppen auf, am häufigsten sind über jedoch Menschen über 50 betroffen. Zudem haben Patienten mit einem geschwächten Immunsystem ein höheres Risiko, an der Gürtelrose zu erkranken.

Übertragbarkeit?  Eine Gürtelrose wird nicht durch Kontakt zu Menschen ausgelöst, die an Windpocken oder an Gürtelrose erkrankt sind. Wenn Menschen allerdings noch keine Windpocken durchgemacht haben und nicht dagegen geimpft sind, kann es zu einer Infektion kommen, wenn sie direkten Kontakt mit Gürtelrose-Patienten haben. Dabei stecken sie sich mit dem Windpocken-Virus aus den ansteckenden Herpes-Zoster-Bläschen dieses Gürtelrose-Patienten an und können dadurch Windpocken („Varizella“) bekommen. Wer Gürtelrose durchgemacht hat, wird dadurch nicht immun und kann erneut erkranken.

Häufigkeit  Fast 98 Prozent der Bevölkerung hatten bereits Windpocken oder eine beschwerdefreie Herpes Zoster-Infektion („stille Feiung“). In Deutschland erkranken, so zeigen Krankenkassen-Daten, jährlich deutlich mehr als 400.000 gesetzlich Krankenversicherte an Herpes Zoster. Oder anders ausgedrückt: Im Alter von 50 Jahren erkranken etwa 6 von 1.000 Personen an der Gürtelrose. Diese jährliche Erkrankungsrate steigt mit dem Lebensalter weiter an. Im Alter von 90 Jahren erkranken dann etwa 13 von 1.000 Personen an Herpes Zoster. Rund 25 bis 30 % der Bevölkerung erleiden im Laufe ihres Lebens einen Zoster. Etwa ein Fünftel der Gürtelrose-Betroffenen erleiden eine postherpetische Neuralgie oder andere Komplikationen. Die Erkrankung klingt nach 2 bis 6 Wochen wieder ab, während eine postherpetische Neuralgie aber noch lange bestehen bleiben kann.

Funktioniert die Gürtelrose-Impfung?  Ein Impfstoff gegen die Gürtelrose ist für Personen ab 50 Jahre zugelassen und seit Ende 2013 in Deutschland verfügbar. In klinischen Studien reduzierte der Impfstoff bei gesunden Personen ab 50 Jahren das Risiko, an Gürtelrose zu erkranken, um etwa 50%. Die Hälfte der Geimpften ist also vor Gürtelrose geschützt. Allerdings nimmt die Wirksamkeit des Impfstoffs mit zunehmendem Alter ab. Geimpfte Menschen, die trotzdem an Herpes Zoster erkranken, leiden seltener an der postherpetischen Neuralgie als Ungeimpfte.

Der derzeit verfügbare Lebend-Impfstoff ist nicht für Menschen mit geschwächtem Immunsystem geeignet. Dazu gehören Patienten, die an einer Immunschwäche-Krankheit leiden oder mit Medikamenten behandelt werden, die Immunsystem-Funktionen unterdrücken (um zum Beispiel die Organ-Abstoßung nach einer Transplantation zu vermeiden).

Eine Impf-Empfehlung der Ständigen Impfkommission des Bundes (STIKO) für eine Gürtelrose-Impfung in Deutschland gibt es bisher nicht. Die Impfung ist nicht in die aktuelle Schutzimpfungsrichtlinie (SI-RL) aufgenommen. Deshalb ist sie keine Pflichtleistung der gesetzlichen Krankenkassen und die Kostenerstattung muss vor einer Impfung geklärt werden.

Schulmedizinische Therapie

Wichtig ist die korrekte Diagnose der Gürtelrose - starke Schmerzen im Rippenbereich können zum Beispiel als Herzenge („Angina pectoris“) fehlgedeutet werden. Die sofortige Einnahme von Medikamenten gegen Viren („“) lindern die Beschwerden und verringern die Gefahr der Nervenschmerzen nach der Erkrankung. Schmerzmittel können akute Schmerzen lindern. Andere Medikamente (zum Beispiel ) verringern Schmerzen einer andauernden postherpetischen Neuralgie. Gelegentlich werden auch verschiedene Formen der Elektrotherapie eingesetzt.

Das Dilemma der Medizin

Rhododendronblüte, Nahaufnahme

Rhododendron-Blüte
(© Kaden, 2014)

Grundsätzlich sind die anhaltenden Nervenschmerzen nach der akuten Gürtelrose-Erkrankung ein großes Sorgenkind der Medizin: Viele Therapieversuche schlagen nicht an, haben Nebenwirkungen oder keine begreifbare Wirkungserklärung. Dies nennen Ärzte „therapeutische Crux“ oder einfach nur „ein großes Dilemma“. Schlimm ist es zum Beispiel, dass Nervenschmerzen erheblich lindern können. Also Medikamente, die viele, oft auch unangenehme Nebenwirkungen haben. Noch schlimmer ist es aber, dass viele Patienten mit postherpetischen Nervenschmerzen vom Verschwinden ihrer Beschwerden berichten, nachdem sie bei einer „handauflegenden Heilerin“ gewesen waren. Dies entzieht sich jeder Erklärung, zumal selbst die sonst um keine entsprechende Deutung verlegenen Psychosomatiker keine speziellen „Zosterschmerz-Persönlichkeitstypen“ erkennen können. Offen bleibt also, warum Handauflegen durch entsprechend begabte Personen oftmals hilft.

Die Naturheilkunde – ...

Die Naturheilkunde präsentiert einige wenige erfahrungsmedizinische Ansätze. Hierzu gehören die „deutsche Akupunktur“ (Baunscheidtieren), der Aderlass und andere ausleitende Verfahren, die Homöopathie, die Spagyrik (zum Beispiel Rhododendron-cp-Salbe (PZN 5957487)) und die Heilpflanzenkunde (vor allem Melisse).

Anwendungs-Hinweise Rhododendron cp-Salbe

Die Rhododendron cp-Salbe unterstützt die Selbstheilungskräfte des Organismus bei chronischen Schmerzzuständen nach einem akuten Gürtelrosen-Bläschenausschlag („postherpetische Neuralgie“). Zur Behandlung eines akuten Herpes-Zoster-Hautausschlags mit Bläschenbildung und oder Haut-Entzündung ist die Salbe nicht geeignet.
Sie können die Salbe 2- bis 3-mal täglich auf die betroffenen schmerzenden Körperstellen auftragen. Sie sollte dünn aufgetragen und - sofern die Beschwerden es erlauben - leicht einmassiert werden.
Möglich ist auch die Verwendung als Salbenverband. Dazu wird ein Stück Baumwoll-, Vliesstoff oder Verbandmull in der Größe der zu behandelnden Fläche dünn mit Rhododendron cp-Salbe bestrichen. Dieses wird auf die betroffene Körperpartie gelegt und zum Beispiel mit einem Tuch befestigt. Der Salbenverband sollte eine bis mehrere Stunden liegen bleiben (oder auch über Nacht).
Nach dem Auftragen der Salbe die Hände reinigen.
Obwohl es keine Nebenwirkungs-Meldungen bei der Anwendung des schon seit Jahrzehnten verwendeten homöopathischen Medikamentes gibt, sollte die Rhododendron cp-Salbe nicht über längere Zeit ohne ärztlichen Rat angewendet werden.

... ebenfalls im Dilemma

In falscher Sicherheit wiegen sich viele Naturheilkundler, weil sie den schulmedizinischen Beobachtungen und Untersuchungen Glauben schenken, ein „gestörtes Abwehr- oder Immunsystem“ sei für das Wiederaufflackern von Windpocken in anderer Form, also die Reaktivierung der Herpes Zoster-Viren, ursächlich verantwortlich.

Dabei geht einiges schief: Das „Immunsystem“ oder besser das „Abwehrsystem“ ist lediglich ein, in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts durch den Kalten Krieg bedingtes kulturpolitisch-medizinisches Konstrukt. Vor 1972 taucht der Begriff in keinem Lehrbuch auf (Illich, 1995). Es dauerte damals nur kurze Zeit, nachdem der neue Begriff „Abwehrschwäche“ das Licht der Welt erblickt hatte, bis erste Medikamente mit dem Versprechen angeboten wurden, genau diesen Mangel zu beseitigen, das „Immunsystem zu stimulieren“ und für einen Sieg der guten Abwehrkrieger des Immunsystems zu sorgen. Dieses „Kalte-Krieg-Konstrukt“ beherrscht die meisten „naturmedizinischen“ Therapievorschläge bei chronischen Nervenschmerzen nach Gürtelrose. Fast immer geht es darum, dass Immunsystem irgendwie zu stimulieren (Echinacea-Präparate, Kaltwasser-Anwendungen, Eigenbluttherapie, Sauerstoff-Behandlung, mikrobiologische Therapien und so weiter). Wer sich aber zu einem „Kalten Krieg“ gegen den menschlichen Körper aufmacht, und versucht, wirkungslos gegen Windmühlen zu kämpfen, muss akzeptieren, dass „Wunderheiler“ aller Art auftauchen.

Kriegssprache hat nichts mit Naturmedizin zu tun

Stress soll entscheidend für das Auftreten der Gürtelrose sein. Vor dem Hintergrund von Drittem Reich und Zweitem Weltkrieg und ihren Folgen entwickelte Hans Selye (1907-1982) sein Stress-Konzept. Dies verwirrt Schul- und Naturmediziner bis heute gleichermaßen. Der Grund dürfte darin liegen, dass es sich dabei auch nur um ein zwar intelligentes, aber eben nur erfundenes Konstrukt handelt, das weit von der Lebenswirklichkeit der Menschen entfernt ist. Gewürdigt wurde dieses Konstrukt von einigen kritischen Medizinhistoriker (Hofer, 2006). Die aktuelle zusammenfassende These lautet, dass zu viel „Stress“ die „Abwehr“ schwächt und so das erneute „Aufflackern“ der krankmachenden („bösen“) Viren möglich macht. Ach ja, das „Wiederaufflackern“, die „Reaktivierung“ der bösen Viren, erinnert stark an die vielfach kolportierten Hintergründe der Anschläge vom 11. September 2001: Hier vermuteten die Medien und etliche Bundesbehörden „Schläfer“ (~ Herpes-Zoster-Viren), die in „Nestern“ auf ihren Einsatz warteten (~ periphere Nervenzellen), um irgendwann schmerzhaft zuzuschlagen (~ Gürtelrose).

Kommentar  Diese Ideenwelt von Krieg und Verbrechen hat nichts, aber auch gar nichts mit Naturheilkunde zu tun! In der Naturmedizin geht es um die, von Gott oder der Schöpfung geschenkte Fähigkeit der Selbstheilung. Und diese versucht der einsichtige Teil der Naturmediziner anzuregen, zum Beispiel mit einer Ausleitungstherapie oder der Anwendung der Rhododendron-cp-Salbe (PZN 5957487).

Autor/In: Rainer H. Bubenzer, MultiMedVision Berliner Medizinredaktion (2014)


Gebrauchsinformation

Rhododendron cp-Salbe

Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient!
Bitte lesen Sie folgende Gebrauchsinformation aufmerksam durch, da sie wichtige Informationen darüber enthält, was Sie bei der Anwendung dieses s beachten sollen. Wenden Sie sich bei Fragen bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.

Homöopathisches

Zusammensetzung

10 g Salbe enthalten:

50 g Salbe zum Auftragen auf die Haut

Pharmazeutischer Unternehmer und Hersteller

ISO- GmbH & Co. KG
Bunsenstr. 6-10
76275 Ettlingen
www.iso-arznei.de

Anwendungsgebiet

Registriertes homöopathisches , daher ohne Angabe einer therapeutischen Indikation.

Bei während der Anwendung des s fortdauernden Krankheitssymptomen ist medizinischer Rat einzuholen.

Gegenanzeigen

Wann dürfen Sie die Salbe nicht anwenden?

Rhododendron cp-Salbe darf nicht angewendet werden, wenn eine Unverträglichkeit von Salbenbestandteilen, z. B. , bekannt ist. Siehe auch unter Vorsichtsmaßnahmen und Warnhinweise.

Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung und Warnhinweise

Der im enthaltene Bestandteil kann örtlich begrenzt Hautreizungen (z. B. Kontaktdermatitis) hervorrufen.
Die Anwendung darf nur auf intakter Haut erfolgen. Der Kontakt der Salbe mit Augen, Schleimhäuten sowie tiefen offenen Wunden sollte vermieden werden. Nach dem Auftragen der Salbe sollten die Hände gründlich gereinigt werden.

Was müssen Sie in der Schwangerschaft und Stillzeit beachten?

Da keine ausreichend dokumentierten Erfahrungen zur Anwendung in der Schwangerschaft und Stillzeit vorliegen, sollte das nur nach Rücksprache mit dem Arzt angewendet werden.

Was ist bei Kindern zu berücksichtigen?

Zur Anwendung dieses s bei Kindern liegen keine ausreichend dokumentierten Erfahrungen vor. Es soll deshalb bei Kindern unter 12 Jahren nicht angewendet werden.

Wechselwirkungen mit anderen Mitteln

Welche anderen beeinflussen die Wirkung von Rhododendron cp-Salbe? Welche Genussmittel, Speisen und Getränke sollten Sie meiden?

Bisher ist keine Beeinflussung der Wirkung durch andere bekannt.

Allgemeiner Hinweis: Die Wirkung eines homöopathischen s kann durch allgemein schädigende Faktoren in der Lebensweise und durch Reiz- und Genussmittel ungünstig beeinflusst werden. Falls Sie sonstige anwenden, fragen Sie bitte Ihren Arzt.

Dosierungsanleitung, Art und Dauer der Anwendung

Die folgenden Angaben gelten, soweit Ihnen Rhododendron cp-Salbe nicht anders verordnet wurde:

Wie oft sollten Sie die Salbe anwenden?

2- bis 3-mal täglich auf die betroffenen Stellen auftragen, ggf. auch als Salbenverband. Bei der Anwendung als Salbenverband nur luftdurchlässige Materialien (Baumwolle) verwenden.

Wie sollten Sie die Salbe anwenden?

Sie sollten die Salbe dünn auftragen und leicht einmassieren.

Wie lange sollten Sie die Salbe anwenden?

Auch homöopathische Medikamente sollten ohne ärztlichen Rat nicht über längere Zeit angewendet werden.

Nebenwirkungen

Welche Nebenwirkungen können bei der Anwendung von Rhododendron cp-Salbe auftreten?

In seltenen Fällen können lokale Unverträglichkeitsreaktionen an der Haut, z. B. eine Kontaktdermatitis, auftreten.

Hinweis: Bei Anwendung von homöopathischen n können sich die vorhandenen Beschwerden vorübergehend verschlimmern (Erstverschlimmerung). In diesem Fall sollten Sie das absetzen und Ihren Arzt befragen.

Wenn Sie Nebenwirkungen beobachten, die nicht in dieser Gebrauchsinformation aufgeführt sind, teilen Sie diese bitte Ihrem Arzt oder Apotheker mit.

Hinweise und Angaben zur Haltbarkeit des s

Das Verfallsdatum ist auf dem Behältnis und der äußeren Umhüllung angegeben. Bitte verwenden Sie das nicht mehr nach diesem Datum.

Wie lange ist das nach Anbruch der Tube haltbar?

Die Salbe ist nach Öffnung der Tube 6 Monate haltbar.

 

Sie haben ein homöopathisches Präparat von ISO- erhalten. Dieses ist nach den Vorschriften des offiziellen Homöopathischen Arzneibuches (HAB) der Bundesrepublik Deutschland und den internationalen Richtlinien für eine sorgfältige Herstellung (GMP) angefertigt worden.

Zur Herstellung dieses s wurden Heilpflanzen sorgfältig ausgewählt und nach ganzheitsmedizinischen Gesichtspunkten zusammengestellt. Die wertvollen Inhaltsstoffe und heilsamen Kräfte der einzelnen Pflanzen werden durch eine besondere Aufbereitung gewonnen. Dabei handelt es sich um das spagirische Herstellungsverfahren nach Krauß, abgekürzt „spag. Krauß“. ISO- verfügt über jahrzehntelange Erfahrung und Tradition in der Herstellung spagirischer Komplexmittel. Patienten und Therapeuten nutzen diese Mittel, weil sie sich auf die gleich bleibende Qualität unserer verlassen können.

Nach den Grundsätzen der ganzheitlichen Medizin erfolgt jede Behandlung mit einem individuell auf den Patienten und sein jeweiliges Krankheitsbild abgestimmten . Dabei können die verschiedenen bei unterschiedlichen Erkrankungen eingesetzt werden.

Die gesetzlichen Bestimmungen tragen dieser Besonderheit Rechnung. Sie legen fest, dass für registrierte keine allgemein gültigen „Anwendungsgebiete“ angegeben werden dürfen, wie Sie es von anderen n gewohnt sind.

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sollten für Kinder unzugänglich aufbewahrt werden!

Darreichungsform und Packungsgröße:

Originalpackung mit 50 g Salbe (N1)

Apothekenpflichtig

Reg.-Nr.: 66122.00.00

Stand der Information: August 2007


Herpes Zoster

Dieser Text „Herpes Zoster“ aus Wikipedia ist unter der Lizenz 'Creative Commons Attribution/Share Alike' verfügbar; zusätzliche Bedingungen können anwendbar sein. Einzelheiten sind in den Nutzungsbedingungen beschrieben. Impressum.

Herpes Zoster, umgangssprachlich meist Gürtelrose genannt, ist eine Viruserkrankung, die hauptsächlich durch einen schmerzhaften, streifenförmigen Hautausschlag mit Blasen auf einer Körperseite in Erscheinung tritt. Der Ausschlag entsteht durch das Übergreifen einer Entzündung von einem Nerv (z. B. eines Ganglions) auf das umliegende Dermatom.

Die Krankheit wird durch das zur Familie der Herpesviren gehörende Varizella-Zoster-Virus (VZV) ausgelöst. Sie tritt meist bei älteren Menschen oder solchen mit geschwächtem Immunsystem (durch Stress, infolge anderer Erkrankungen wie beispielsweise bei AIDS oder durch eine spezielle Therapie) auf. Das Virus wird häufig bereits in der Kindheit übertragen und verursacht in dieser Lebensphase die Windpocken. Ein Herpes Zoster ist immer eine endogene Reaktivierung einer früheren VZV-Infektion.

Etymologie

Der volkstümliche deutsche Ausdruck Gürtelrose entstand, weil sich der rötliche Ausschlag bei besonders ausgeprägten Erscheinungsformen von der Wirbelsäule ausgehend halbseitig oder ganz gürtelförmig um den Körper schlingt und dort eine Wundrose hervorruft. Der Sammelbegriff Wundrose ist ein altertümlicher Ausdruck für eine akute, lokal begrenzte Hautentzündung, der oft undifferenziert für verschiedene Krankheitsbilder unterschiedlicher Ursachen verwendet wurde. Die wissenschaftlich korrekte Bezeichnung Herpes Zoster leitet sich vom griechischen herpein, zu deutsch ‚kriechen‘, und dem ebenfalls griechischen Wort zoster für ‚Gürtel‘ ab. Der englische Begriff für den Herpes Zoster, shingles, wiederum ist dem lateinischen cingulum für ‚Gürtel‘ entlehnt.

Häufig werden die verkürzten Fachbegriffe Zoster (für Herpes Zoster, ausgelöst durch das Varizella-Zoster-Virus (VZV)) und Herpes (für Herpes simplex, eine durch Herpes-simplex-Viren hervorgerufene Erkrankung) verwechselt, obwohl es sich um zwei verschiedene Erkrankungen handelt, die sich im Erreger und insbesondere in den Folgeerkrankungen deutlich unterscheiden.

Epidemiologie

In Deutschland erkranken jährlich etwa 350.000 bis 400.000 Menschen an einem Herpes Zoster, rund 2/3 davon sind über 50 Jahre. Die jüngste Studie für Deutschland hat gezeigt, dass jährlich über 306.000 Menschen ab dem 50. Lebensjahr an Herpes Zoster erkranken. Daraus resultiert eine jährliche Inzidenz von 9,6 pro 1000 Personen pro Jahr.

Da bis zum 40. Lebensjahr rund 98 % der Bevölkerung mit dem Varizella-Zoster-Virus meist entweder klinisch manifest in Form der Windpocken oder in Form einer stillen Feiung Kontakt hatten, sind praktisch alle Menschen gefährdet. Rund 25 bis 30 % der Bevölkerung erleiden im Laufe ihres Lebens einen Zoster. Ab einem Alter von 85 Jahren liegt das Risiko sogar bei etwa 50 %.

Erreger

Als Erreger dieser Erkrankung ist das Varizella-Zoster-Virus (VZV) – auch als Humanes-Herpes-Virus-3 (HHV-3) bezeichnet – nachgewiesen. Dieses Virus ist ein behülltes, doppelsträngiges DNA-Virus (dsDNA) und gehört zur Familie der Herpesviridae, zur Unterfamilie Alphaherpesvirinae und zur Gattung Varicellovirus. Alle Viren dieser Familie sind mit einem ikosaedrischen Kapsid (mit einer aus Dreiecksflächen bestehenden Proteinhülle) ausgestattet, die jeweils von einer Hüllmembran umgeben ist. Dazwischen findet sich als Besonderheit das Tegument aus amorphem Proteinmaterial mit bisher nur zum Teil verstandener Funktion. Das Varizella-Zoster-Virus ist mit den Herpes-simplex-Viren relativ nahe verwandt, dennoch gibt es keine Kreuzprotektion.

Schätzungen zufolge sind rund 90 Prozent der über 14-jährigen Europäer durch Windpocken-Infektionen Träger von Varizella-Zoster-Viren. Die Tatsache, dass außer bei erheblich immunsupprimierten Menschen und bei nicht erfolgter Doppelinfektion oder Sekundärinfektion (siehe auch Infektion) die von diesen Erregern verursachte Erkrankung nur extrem selten einen tödlichen Verlauf nimmt, zeigt zum einen, dass diese Viren stark an den Menschen als ihren Reservoirwirt angepasst sind. Die Schädigung des Reservoirwirts bis hin zu seinem Tod ist für ein Virus kein vorteilhafter Effekt, da es zur eigenen Vermehrung auf diesen Wirt angewiesen ist. Die dennoch von diesem Virus beim Reservoirwirt ausgelösten Erkrankungen sind letztlich nur Nebeneffekte der Infektion. Dennoch kommen tödliche Verläufe auch in Deutschland vor, wobei das Risiko, an den Windpocken zu sterben, mit dem Alter deutlich ansteigt (laut RKI bis 31/100.000).

Übertragung

Die Erstinfektion eines gesunden Menschen äußert sich üblicherweise in der bekannten „Kinderkrankheit“ Windpocken. Die hochansteckenden Erregerviren werden per Tröpfcheninfektion, also direktes Einatmen von Ausatmungströpfchen (Exspirationströpfchen) infizierter Personen, oder über Kontaktinfektion beziehungsweise Schmierinfektion mit den Viren der auf Gegenständen oder Körperoberflächen niedergegangenen infektiösen Exspirationströpfchen übertragen, wenn sie anschließend sofort über die Schleimhäute beispielsweise in Mund, Nase oder Augen in den Körper gelangen. Da die Erreger an der Luft nur für etwa zehn Minuten infektiös sind, ist eine Übertragung durch herumliegende Kleidung oder Spielzeug in der Regel nicht zu befürchten.

Auch wenn die Betroffenen normalerweise nach einer Windpocken-Erkrankung ein Leben lang immun gegen die Krankheit sind, verbleibt das Virus nach Abklingen der Symptome im Körper und kann später, beispielsweise ausgelöst durch Stress oder ein geschwächtes Immunsystem, in seltenen Fällen auch durch Sonneneinwirkung (UV-Licht), reaktiviert werden. Die Viren verbleiben latent in den Nervenwurzeln des Rückenmarks, den Spinalganglien, sowie in den Ganglien der Hirnnerven. Der Herpes Zoster kann nicht direkt übertragen werden; es erfolgt immer nur eine Reaktivierung einer bereits stattgefundenen Infektion („Kein Zoster ohne vorherige Windpocken“) oder einer Impfung mit Lebendimpfstoff gegen Varizellen. Herpes Zoster ist demnach keine Infektion im eigentlichen Sinne, sondern die erneute Aktivierung des Varizella-Zoster-Virus nach einer mehr oder weniger langen Latenzzeit. Für Menschen, die in der Kindheit an Windpocken erkrankt waren und über ein voll aktives Immunsystem verfügen (d. h. immunkompetent und nicht immunsupprimiert sind), besteht in der Regel keine Gefahr, sich an einem Herpes-Zoster-Erkrankten anzustecken. Eine Übertragung der Viren erfolgt bei Herpes Zoster nur durch den virushaltigen Bläscheninhalt (Schmierinfektion), nicht aber über die Atemwege als Tröpfcheninfektion. Nur bis zur Verkrustung der Bläschen bleibt der Erkrankte über den Bläscheninhalt ansteckungsfähig. Es können durch Herpes Zoster – ohne eine frühere Windpocken-Erkrankung oder Windpocken-Lebendimpfung – im Infektionsfall dann die Windpocken ausgelöst werden.

Krankheitsverlauf/Symptome

Das Nervengewebe entzündet sich bei einer Reaktivierung des latenten Virus. Symptome sind Brennen und teils starke Schmerzen in dem Hautbereich, der durch den betroffenen Nervenstrang versorgt wird und in dem Nervenstrang selbst. Auch können Allgemeinsymptome wie Abgeschlagenheit und Müdigkeit im Frühstadium auftreten. Die Schmerzen treten häufig vor der Bildung der Hauterscheinungen auf, die in der Regel zwei bis drei Tage später folgen. Zunächst bilden sich kleine erhabene Stellen mit Rötung der Haut. Innerhalb dieser geröteten Stellen entstehen bis zu reiskorngroße, prall gespannte Bläschen, die eine wasserklare Flüssigkeit enthalten. In der Regel ist dieses Stadium nach zwei bis drei Tagen abgeschlossen. Die Bläschen füllen sich anschließend mit Lymphe und brechen auf. Binnen zwei bis sieben Tagen trocknen sie dann aus, dabei bildet sich eine gelb-braune Borke aus. Diese Phase kann ein bis vier Wochen dauern, in der Regel heilt der Zoster jedoch binnen zwei bis drei Wochen ab. Häufig bilden sich Narben, insbesondere nach einer Zweitinfektion z. B. durch Bakterien. In einigen Fällen kann der Ausschlag ganz ausbleiben. Nach Ausheilung eines akuten Herpes Zoster kann manchmal eine (postherpetische) Neuralgie aufgrund von Nervenschädigung auftreten.

Die Lokalisation der Gürtelrose wird durch das Versorgungsgebiet der befallenen Nerven bestimmt. Meistens tritt sie im Bereich des Brustkorbes auf (Interkostalnerven). Gelegentlich können auch Rücken, Arme oder Beine betroffen sein.

Verlauf

In der Latenzphase der Erkrankung kommt es zu einer Reaktivierung der Varizella-Zoster-Viren, die nach Erstinfektion in den Spinalganglien verblieben sind. Diese Phase ist durch eine Entzündung des Nervengewebes ausgezeichnet. Es kommt typischerweise zu starken Schmerzen und weiteren Symptomen wie Brennen in dem Hautbereich, der durch den Nervenstrang versorgt wird. Schmerzen, die vor oder begleitend mit dem dermatomalen Ausschlag auftreten, nennt man zosterassoziierte Schmerzen. Im Gegensatz dazu wird der Schmerz, der nach der Hautsymptomatik auftritt und oftmals von Dauer ist, postzosterische oder postherpetische Neuralgie (PHN) genannt.

In 80 % der Fälle geht der Manifestation des Zoster an der Haut ein Frühstadium (Prodromalstadium) voraus. Dies dauert etwa 3 bis 5 Tage. Die Symptome in dieser Phase können sehr variabel sein. In den meisten Fällen wird über Allgemeinsymptome wie leichtes Fieber, Müdigkeit und Abgeschlagenheit (auch B-Symptomatik genannt) berichtet. Seltenere Beschwerden wie Brennen, Parästhesien und Schmerzen mit unterschiedlichem Charakter sind je nach befallenem Dermatom oftmals Anlass für Fehldiagnosen wie Bandscheibenvorfall, Nierenkolik, Herzinfarkt, Blinddarmentzündung, Cholezystitis und Gallenkolik.

In der Regel ist nur ein Dermatom vom charakteristischen Zosterexanthem betroffen (Zoster segmentalis). Es sind jedoch auch Überlappungen im Befall der Dermatome beschrieben. Zoster duplex, bei dem es zu einer Überschreitung der Mittellinie des Körpers kommt, ist eher selten. In sehr seltenen Fällen werden mehrere Hautsegmente asymmetrisch befallen, insbesondere wenn es zu einer Zweitinfektion z. B. durch Bakterien kommt.

Im befallenen Nervensegment entwickeln sich schubweise einseitig auftretende, schmerzhafte kleine erhabene Stellen mit Rötung der Haut. In den folgenden 12 bis 24 Stunden bilden sich in diesem Erythem oft gruppiert stehende prall gespannte Bläschen. Zu einer Verschmelzung (Konfluenz) dieser Bläschen kommt es nach weiteren 2 bis 4 Tagen. Bereits am 3. Tag können die Bläschen eintrüben. Daraufhin platzen sie auf und können im Normalfall über ca. 7 bis 12 Tage abtrocknen. Dabei bildet sich eine gelb-braune Borke. Bis zur Lösung der Krusten hält der Ausschlag bei immunkompetenten Patienten normalerweise 2 bis 3 Wochen an. Abwehrgeschwächte Patienten leiden gelegentlich an chronischen Verläufen mit monatelang bestehenden Hautveränderungen und mehrmaligen Bläscheneruptionen. Häufig treten nach Abheilen des Ausschlags Narben auf, insbesondere bei einer Zweitinfektion. In sehr seltenen Fällen kann der Ausschlag aber auch ganz ausbleiben. Das Auftreten einer (postherpetischen) Neuralgie ist bisher nicht ausreichend erklärt. Es kann in manchen Fällen jedoch eine Nervenschädigung als Ursache nachgewiesen werden.

Wo die Gürtelrose auftritt, wird durch das Versorgungsgebiet der befallenen Nerven bestimmt. Überdurchschnittlich häufig (in 50–56 % der Fälle) handelt es sich um einen Befall der Interkostalnerven (im Bereich des Brustkorbes). Seltener können auch Rücken, Arme oder Beine betroffen sein.

Bei Zoster ophthalmicus sind Gesicht und Augen betroffen (Nervus ophthalmicus aus dem Nervus trigeminus). Sind die Augen betroffen, kann durch Hornhautvernarbung teilweise oder vollständige Erblindung die Folge sein. Bei Befall der Gesichtsnerven (Nervus facialis) kann es zu vorübergehenden Lähmungserscheinungen oder Verlust des Geschmackssinns kommen.

Zoster oticus bezeichnet einen Befall des Gehörgangs und oder der Ohrmuschel. Mögliche Folgen sind hier neben den Zoster-typischen starken Schmerzen Schwerhörigkeit (Nervus cochlearis) und Störungen des Gleichgewichtssinnes (Nervus vestibularis). Unbehandelt können dauerhafte Hörbeeinträchtigungen oder Taubheit die Folge sein.

Zoster generalisatus bezeichnet einen Befall des gesamten Nervensystems; diese Krankheitsform ist lebensbedrohlich, tritt aber üblicherweise nur bei starker primärer Schwächung des Immunsystems auf (z. B. bei AIDS, Leukämie oder anderen Krebs-Formen).

Zoster genitalis tritt im Genitalbereich auf. Er zieht über das ganze Geschlechtsteil wie Penis, Schamlippen, Klitoris großflächig bis auf die Oberschenkel. Im Lymphabflussgebiet des betroffenen Hautareals lassen sich nicht selten aktivierte Lymphknoten nachweisen.

Zum Zoster disseminatus kommt es bei Streuung der Viren im Blut. Dies ist allerdings nur bei 1–2 % der Patienten mit gesundem Immunsystem der Fall. Bei abwehrgeschwächten Patienten wird es häufiger beobachtet.

Komplikationen

Herpes-Zoster-Komplikationen sind mit über 20 % der Fälle relativ häufig. Insbesondere die postherpetische Neuralgie (PHN), auch als Post-Zoster-Neuralgie (PZN) bezeichnet, ist dabei überaus häufig und führt zu schweren, oft als brennend beschriebenen Schmerzen. Die PZN/PHN kann im schlimmsten Fall sogar lebenslang fortbestehen und ist für die Betroffenen zum Teil unerträglich. Auch die selteneren Zoster-Formen wie Zoster generalisatus, Zoster ophthalmicus (10–15 %, davon mit Augenbeteiligung 30–40 %) und Zoster oticus werden gelegentlich zu den Komplikationen gezählt. Nicht selten heilen auch die Bläschen nur unter Pigmentierungsstörungen und Narbenbildung ab (im Gegensatz zu den Windpocken, sofern diese nicht durch Kratzen zu Vernarbungen geführt haben). Andere Komplikationen sind seltener und betreffen meist nur stark immungeschwächte Menschen. Zu den Komplikationen gehören Zoster-Meningitis (Hirnhautentzündung), Zoster-Enzephalitis (Hirngewebsentzündung) und Zoster-Myelitis (Rückenmarksentzündung).

Ebenso kommt es häufig zu Lähmungen peripherer Nerven, insbesondere des Gesichtsnervs. Die Lähmungserscheinungen bilden sich in der Regel jedoch zurück.

Nach einer Herpes-Zoster-Infektion bleibt ein leicht erhöhtes Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen wie Schlaganfall und Herzinfarkt. Dies sollte bei der individuellen Planung von Vorsorgeuntersuchungen berücksichtigt werden.

Diagnose und Differentialdiagnose

Der Herpes Zoster ist vorwiegend eine Diagnose auf der Basis der klinischen Symptome. Spezielle virologische Nachweisverfahren sind nur bei komplizierten Verläufen (Beteiligung des Zentralnervensystems, generalisierter Zoster) oder bei unsicheren klinischen Zeichen notwendig. Führend ist in allen Fällen der direkte Virusnachweis mittels PCR, entweder aus betroffenem Gewebe oder Gewebsflüssigkeit oder aus punktiertem Bläscheninhalt. Da es sich um eine Reaktivierung handelt, sind serologische Methoden zum Nachweis spezifischer Antikörper nur sehr eingeschränkt aussagefähig. Bei Reaktivierungen des VZV kann das Anti-VZV-IgA bei gleichzeitig negativem Anti-VZV-IgM für mehrere Monate nachweisbar sein.

Differentialdiagnostisch ist beim Auftreten von typischen Bläschen auf der Haut auch an eine atypische Lokalisation einer Herpes-simplex-Infektion zu denken. Diese den Zoster nachahmende Form des Herpes simplex bezeichnet man auch als „Zosteriformer Herpes simplex“. Umgekehrt kann ein unregelmäßig lokalisierter Zoster als „Herpetiformer Zoster“ auch eine Herpes-simplex-Infektion nachahmen. Als weitere mögliche Ursache für ständig wieder auftretende Hautbläschen kommt auch ein Morbus Hailey-Hailey in Betracht.

Therapie

Das Varizella-Zoster-Virus kann mit behandelt werden. Eventuell mögliche Komplikationen können nur bei rechtzeitiger Behandlung, im von Patienten und Ärzten meist nicht korrekt eingeschätzten Prodromalstadium, reduziert werden, so dass diese Chance in der Regel nicht genutzt werden kann.

Wichtig ist die frühzeitige medikamentöse Behandlung mit bei sehr ausgedehntem Befund, beispielsweise Beteiligung des Auges oder Ohres und insbesondere bei vorbestehender Abwehrschwäche (z. B. Tumorerkrankung, schwerem Diabetes mellitus oder HIV). In der Regel ist die zusätzliche Gabe von starken Schmerzmitteln angezeigt. Bei etwa acht Prozent der betroffenen Patienten können die akuten Schmerzen nicht durch Schmerzmittel beeinflusst werden. Fälle von postherpetischer Neuralgie (etwa 30 % der Betroffenen haben noch vier bis fünf Wochen nach der Verkrustung diffuse (ohne erkennbare Umrisse) oder örtlich (lokal) begrenzte, teils starke Schmerzen) sind oftmals schwer zu behandeln. Die Behandlung mit Elektrotherapie (Galvanisation, Reizstrom oder Transkutane elektrische Nervenstimulation) kann Schmerzen lindern. Dabei sind jedoch Hautläsionen (Bläschen und Pusteln) zu berücksichtigen.


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