Panta rhei – „alles fließt“ oder Bewegung heilt

Zahlreiche Studien bestätigen die große Bedeutung von Bewegung. Therapeutisch ermöglicht sie Erkrankungen zu vermeiden, verbessern, aufzuhalten oder sogar Impulse zur Heilung zu setzen.

Bewegung ist Leben. Leben wiederum ist durch Rhythmen bestimmt. Denn alle Lebewesen der Erde sind eingebunden in natürliche Zyklen, die im Großen (kosmischen) unter anderem von den Planeten vorgegeben sind: Auf- und Untergang der Sonne geben den Tag-Nacht-Wechsel und damit Wach-Schlafrhythmen oder die Phasen der Aktivität wie Ruhe vor. Genauso der Mond: Er beeinflusst die Wassermassen der Erde (Tide: Ebbe/ Flut) oder mit seinem 28-Tage-Zyklus die Menstruation vieler Frauen. Ebenso taktgebend sind innere Rhythmen der Lebewesen (mikrokosmisch): Das Schlagen des Herzens, Pulsieren des Blutes, Ein- und Aus-Atmung, um nur einige Bespiele zu nennen. Sie greifen auf komplex ineinander greifende Körperprozesse bis in die kleinste Zelle ein. Und Wehe, diese Rhythmen werden gestört! Dann können leichte Befindlichkeitsstörungen bis hin zu einer schweren Erkrankungen die Folge sein. Die Krankheitsbezeichnung der Herz-Rhythmus-Störung zeigt eindeutig, dass die Funktion des Herzens außer Takt geraten ist – was von den Betroffenen als ausgesprochen lebensbedrohlich empfunden wird.

Selbstversuch: Stellen Sie sich mit etwas gespreizten Beinen und lockeren Knien auf. Reissen Sie die Arme hoch, schütteln den Kopf oder machen unkoordinierte, wilde Bewegungen. Nach einer halben Minute halten Sie inne, spüren wie das Herz rast, die Atmung durcheinander geraten ist. Dann gehen Sie mit ruhigen Schritten auf und ab, bewegen die Arme rhythmisch dazu. Achten Sie auf eine tiefe, ruhige Atmung und spüren den Unterschied: Wie wohltuend und beruhigend diese Bewegungsform ist.

Naturheilkundlicher Ansatz

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Segeln auf dem Schmalen Luzin

Neben der notwenigen, medikamentösen Therapie sind nun Behandlungen gefragt, die ganzheitlich anregend, rhythmisch positive Einflüsse ausüben können. Bewegungstherapien bieten diese: Entweder zur Eigenhilfe oder um der Selbstheilung sozusagen durch äußere Bewegung, einen Anschub zu geben. Um die richtige Therapie zu finden, führen naturheilkundliche Therapeuten eine weitgefasste Anamnese durch: In dieser werden nicht nur mögliche Vorerkrankungen notiert, sondern auch Arbeits- und Familiensituation, aktuelle (vergangene) seelische Befindlichkeiten oder belastende Faktoren wie bespielsweise finanzielle Nöte. Entsprechend der Ausrichtung können zum einen therapeutisch ausgerichtete Impuls-Setzungen vorgeschlagen werden: Es bieten sich beispielsweise die Feldenkrais-Methode, anthroposophische Euryhtmie oder Ausdruckstanz an. Andererseits eignen sich für den äußeren Anschub durchaus auch Freizeitsportarten wie Tanzen, Wandern oder Nordic Walking. Wassersportler werden sich lieber dem Nass zuwenden und Schwimmen oder Aqua-Gymnastik bevorzugen.

Vorlieben berücksichtigen

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Scaten: Berlin Tempelhof

Allen genannten Bewegungsformen liegt ein ihm typischer Rhythmus inne. Im Gespräch mit den Patienten/ Klienten werden beim Nachdenken über eine angemessene Bewegung die körperlichen Möglichkeiten und persönliche Vorlieben Berücksichtigung finden. Entsprechend angeregt, kommen Klienten manchmal schnell zum Wesentlichen: „Ach, ich tanze eigentlich so gerne“, erzählt dann eine Klientin. Doch wegen ihres Mannes, der sich als ewiger Tanzmuffel erweist, suchte sie nie aktiv nach Gelegenheiten. Im Gegenteil: Um den Partner nicht zu kränken, liess sie sogar die Möglichkeiten auf Familienfesten aus. Schon bei der Erinnerung an den schwungvollen Dreivierteltakt strahlen die Augen, verändert sich sichtlich die gesamte Körperspannung. Wenn die Erinnerung an die schwungvolle Musik schon so belebend sein kann, wie heilend wird dann erst der Tanz auf dem Parkett sein? Nun muss die Patientin nur noch ermuntert werden. Damit sie den Mut aufbringt, sich für sich einzusetzen oder möglicherweise sogar selbst gesteckte (vermeintliche) Rücksichten zu unterlassen.

Geschichtliches: Den Grundstein für die Bewegungstherapie legten keine Geringeren als berühmte Ärzte der Antike wie Hippokrates und Galen. Schon sie sahen im ausgeglichenen Wechsel von Ruhe und Bewegung die beste Möglichkeit zur vorbeugenden Gesundheitspflege. Ihre zahlreichen Nachfolger erweiterten diese grundlegenden Ansätze hinsichtlich der Bedeutung für die schnellere Heilung. Römische Militärärzte hatten zum Beispiel beobachtet und dokumentiert, dass frisch Operierte, die sich bewegten, schneller genasen. Deshalb empfahlen sie zügiges Aufstehen vom Krankenlager statt Schonung. Diese ärztliche Empfehlung geriet viele Jahrhunderte in Vergessenheit. Erst im 18. Jahrhundert erfolgte eine Renaissance der Bewegungstherapie. Den Beginn scheint Tissot mit seine Arbeiten zu machen. Der Orthopäde bewies, dass durch gezielte Arbeit am Muskelapparat, gute orthopädische Erfolge erzielen liessen. Andere griffen diese „modernen“ Beobachtungen auf. Im 19. Jahrhundert kam die Einsicht von gesundender Bewegung durch den „Turnvater“ Jahn neuen Schwung: Er forderte eine breit angelegte „Körperertüchtigung“ zum Wohle einer allgemeinen Volksgesundheit. Sein Verdienst liegt in der Begründung einer breit angelegten Bewegungsinitiative. Sie beruhte im wesentlichen auf Sportvereinen, in denen Männer wie auch Frauen sportlich aktiv sein konnten. Im 20. Jahrhundert entwickelte Ling die sogenannte schwedische Gymnastik, die wiederum den Grundstein verschiedener Körper- und Bewegungstherapien legte. Der Pfarrer Kneipp nahm die Bewegungstherapie als eines der Grundpfeiler mit in sein Konzept auf: Sie ist tragendes Element neben der Hydro- beziehungsweise Thermotherapie, Phytotherapie (Pflanzenheilkunde) und Ernährungs- wie auch Ordnungstherapie.

Wesentlich für den Knochenerhalt

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Paddeln

Im Amerikanischen heisst es: „Use it, or loose it“ was heisst: Benutze oder verliere es – gemeint sind Organe oder Fähigkeiten. Was bei Nichtnutzung passieren kann, zeigen eindrucksvoll unsere Knochen: Bei einem eingegipstem Fuss oder Arm lässt sich schon nach einem Tag eine geringere Knochendichte nachmessen. Tatsächlich benötigen die knochenaufbauenden Zellen stetigen Druck von außen, um täglich die  Knochenstruktur zu erneuern. Ist der Anreiz gering, wird wenig erneuert. Hört er auf, stellen auch die Osteoplasten ihre Arbeit ein. Wichtig ist auch eine Belastung, die rhythmisch, richtungsweisend entsprechend der Schwerkraft erfolgt, stellten Weltraumforscher fest. Wäre der Rhythmus unkoordiniert, würden die Osteoplasten chaotische Strukturen aufbauen. Aus diesem Grund müssen Astronauten im Weltall enorme Anstrengungen auf sich nehmen. Sie absolvieren täglich ein mehrstündiges Krafttraining, damit ihr Bewegungsapparat in Takt bleibt oder längerfristig keinen Schaden nimmt.

Osteoporose

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Klettern

Die Osteoporose ist eine Krankheitsbezeichnung, die beim gegenwärtigen schulmedizinischen Verständnis, Knochenveränderungen verschiedener Ursachen zusammenfasst. Dabei kommt es zu Veränderungen der Knochendichte und/oder der Struktur der Knochen. Häufige Folgen sind Knochenbrüche. Die Ursachen der Osteoporose sind bis heute weitgehend ungeklärt. Wissenschaftler streiten noch darüber: Die einen glauben, dass mangelnde Hormone, vor allem Östrogene, für die geringe Knochenausbildung verantwortlich sind. Darin wird auch der Grund gesehen, dass 1,6 Millionen Frauen nach den Wechseljahren an Osteoporose leiden. Andere Experten halten diese These wegen der 800.000 ebenfalls betroffenen Männer für unzutreffend. Einige machen eher Mineralstoff-Defizite (Calcium, Vitamin D) für die Knochenstrukturver­änderungen verantwortlich. Andere hingegen sind der Auffassung, Osteoporose sei im wesentlichen eine Folge der verringtern Nutzung des Bewegungsapparates. Doch welche Wissenschaftler auch Recht haben mögen, Einigkeit besteht darin, dass sich regelmäßige, (rhythmische) Bewegung positiv auf den Krankheitsverlauf auswirkt. Und zwar nicht nur hinsichtlich des Erhalts oder der Wiedergewinnung von Funktionen. Sondern sogar hinsichtlich eines Neuaufbaues von sinnvoll struktiertem Knochen (Zunahme der Knochendichte).

Rheuma

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Fahrrad fahren

Für eine andere Erkrankung ist Bewegungstherapie ebenfalls essentiell: Rheuma, ein Sammelbegriff für Erkrankungen der Bewegungsorgane. Über 30 Millionen von Menschen leiden weltweit an behandlungsbedürftigem Rheuma. Je nach Art und Schwere der Erkrankung gibt es verschiedene Therapieansätze. Zu der medikamentösen Therapie gehört ganz wesentlich der Einsatz „nicht-steroidaler Antirheumatika“ (NSAR). Vor allem wegen der schmerz- (analgetischen) und entzündungshemmenden (antiphlogistischen) sowie der fiebersenkenden (antipyretischen) Wirkungen dieser Medikamentengruppe. Die vorteilhaften Wirkungen beim Dauereinsatz von NSAR bei chronischem Rheuma werden jedoch mit erheblichen Nebenwirkungen erkauft: Die Patienten bekommen Magengeschwüre (Ulzerationen), Magenblutungen, lebensbedrohliche Durchbrüche der Magenwand (Perforationen) oder auch Störungen ihres Blutbildes. Trotzdem gehören NSAR wesentlich zur Rheumatherapie, weil erst Bewegung ohne starke Schmerzen die Aktivierung bzw. Reaktivierung der Patienten erlaubt. Und genau diese Aktivierung ermöglicht Bewegung, die – wie Schulmediziner und Naturheilkundler denken – eine Grundlage zur Kontrolle der Erkrankung ist. Sei es, dass mit gezielter, individuellen Bewegungsprogrammen das Fortschreiten aufgehalten werden kann. Sei es, dass bestimmte rheumatische Veränderungen und Funktionsverluste sogar wieder rückgängig gemacht werden können.

Zur Gesundheitsförderung

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Marathon-Frauen

Bewegung ist jedoch nicht nur für Kranke gut. Aufrüttelnd betitelten Redakteure von Reuters, der weltweit größten Nachrichtenagentur, eine andere, bemerkenswerte Studie: „Sie wollen leben? Dann laufen Sie!“ Die Standford Universität in Kalifornien präsentierte im August 2008 Ergebnisse einer Langzeit-Untersuchung: Wissenschaftler hatten 1984 damit begonnen, Daten von Menschen eines panamerikanischen Lauf-Klubs (Laufzeit mindestens vier Stunden pro Woche) zu erheben. Das Besondere dabei: Die Läufer waren schon zu Beginn der Studie in ihrer zweiten Lebenshälfte, so dass beim Studienende viele weit über 70 Jahre alt waren. Über 20 Jahre lang füllten die Läufer alljährlich Fragebögen aus, die Vieles aus ihrem täglichen Leben dokumentierten (Ernährung, Körperpflege bis hin zur Koordination wie Greifen von Dingen, Aufstehen vom Stuhl, Anziehen). Für die Vergleichsgruppe wurden gleichaltrige Menschen ausgewählt, die „normale“ sportliche Aktivitäten trieben (mindestens zwei bis drei Mal Sport in der Woche). Um die Sterblichkeit der Teilnehmer zu erfassen, durften die Wissenschaftler das nationale Sterbeverzeichnis nutzen. Darüber fanden sie – falls Teilnehmer verstorben waren – den Zeitpunkt und die Ursache des Todes heraus. Das Ergebnis: Die Überlebensrate der Läufer aus der Langzeitstudie war hochsignifikant erhöht: 34 Prozent Teilnehmer aus der Nichtläufergruppe verstarben bis zum Studienende, im Vergleich dazu jedoch nur 15 Prozent aus der Läufergruppe. Die Wissenschaftler resümierten, dass regelmäßiges, ausdauerndes (anstrengendes) Laufen die Lebenszeit eindeutig verlängert. Sie stellten außerdem noch andere positive Ergebnisse fest: Die Läufer erfuhren im Gegensatz zu den Nichtläufern erste körperliche Einschränkungen zum Beispiel ihrer Beweglichkeit oder Koordination durchschnittlich erst 16 Jahre später. Zudem wurden bei den Läufern insgesamt eine geringere Rate an Herzkreislauf-Krankheiten, Krebserkrankungen oder neurologischen Krankheiten wie die Alzheimer-Demenz festgestellt. (1)

Gesundheitliche Wirkung von moderater Bewegung

Die obige Studie lässt sich auf andere ausdauernde Bewegungsarten wie unter anderem Nordic Walking, Powerwalking, Schwimmen, Golfen, Reiten erweitern. Denn die gesundheitlich fördernden Eigenschaften von Bewegung sind durch zahllose Studien hervorragend dokumentiert. Sie lassen sich zusammenfassen: Moderate Bewegung - mindestens drei mal wöchentlich eine halbe bis eine Stunde - wirkt sich positiv aus auf

  • das Herz. Durch Erhöhung von Herzkraft und -größe nimmt die pro Herzschlag in den Köper transportierte Blutmenge zu. Dies führt zu einer Senkung des Ruhe- und Arbeitspulses, das Herz schlägt langsamer und kräftiger;
  • auf Blutgefässe beziehungsweise Kreislauf. Es erfolgt nicht nur eine bessere Durchblutung des Herzens selbst („Koronardurchblutung“), sondern auch der feinen Haargefässen im Körper („Kapillaren“). Dadurch werden Muskulatur, Organe oder Bindegewebe insgesamt besser durchblutet, mit Nährstoffen und Sauerstoff versorgt. Aktivierung der Muskelpumpe beugt Venenproblemen der Beine vor. Zudem sinkt längerfristig der Blutdruck;
  • das Blut. Laufen verbessert die Fliessfähigkeit des Bluts (Neigung zu Blutgerinnseln nimmt ab) und bewirkt eine Zunahme des Blutvolumens. - die Hormone. Abbau von Stresshormonen wie Adrenalin und vermehrter Bildung von Serotonin („Glückshormone“;
  • die Lungen. Die ein- und ausgeatmete Luftmenge pro Atemzug steigt (Lungenkapazität). Eine erhöhte Kapillarisierung verbessert die Sauerstoffaufnahme der Lungen;
  • das Skelett. Die Aktivierung des Bewegungsapparates verbessert die Mineralisierung der Knochen und den belastungsabhängigen Auf- und Umbau der Knochenstruktur. Sport wirkt dem Knochenschwund (Osteoporose) entgegen;
  • den Bewegungsapparat. Die regelmäßige Nutzung von Knochen, Sehnen, Bändern und Muskeln verhindert Einschränkungen der Beweglichkeit, beugt „Verschleiss“-Problemen der Gelenke vor und verbessert die Koordinationsfähigkeit (eine Folge: verringerte Sturzneigung;
  • das Immunsystem. Abhärtung durch Bewegung bei jedem Wetter (bei angemessener Kleidung, die den jeweiligen Verhältnissen angepasst ist). - den Darm. Körperliche Bewegung regt die Beweglichkeit des Darms (Motilität) an, was bei zahlreichen Verdauungsbeschwerden hilft (Sodbrennen, Reizdarm, Verstopfung);
  • den Stoffwechsel. Zahlreiche Stoffwechselwerte werden bei regelmässiger körperlicher Aktivität besser, zum Beispiel Blutzucker oder Blutfettwerte (Cholesterinspiegel). Insgesamt beugt Sport dem metabolischen Syndrom vor (Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen, Arterienverkalkung, Zuckerkrankheit). - das Gehirn. Sport verbessert zahlreiche Gehirnfunktionen oder wirkt antidepressiv;
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Windsurfen

Kein Plädoyer für Bewegung könnte umfangreicher sein oder positiver dastehen. Doch trotz der genannten und weitgehend auch bekannten Vorteile scheint die Gesellschaft an mangelnder Bewegung zu kranken.

Zunehmend bewegungsarme Lebensgewohnheiten und Freizeitverhalten machen Sportmedizinern Sorgen. In der kürzlich veröffentlichen Studie „Fit fürs Leben“ beispielsweise stellten Wissenschaftler von der Deutschne Sporthochschule Köln ihre Ergebnisse vor: 12 835 Probanden im Alter von 16-25 Jahren wurden untersucht, wie ihre die Sportaktivitäten, Ernährungsgewohnheiten und Gesundheitsverhalten. Fazit: Von den 25-jährigen Männern waren 50 Prozent übergewichtig, 60 Prozent von ihnen rauchten und rund ein Drittel zeigten sich als „sportabstinent“. Bei den Frauen waren ein Viertel übergewichtig und wurden als wesentlich sportlich inaktiv bezeichnet. Die Sportmediziner warnten zusammenfassend den negativen Entwicklungen in naher Zukunft: Deutliche Zunahme von Adipositas und damit einhergehende kardiovaskuläre Erkrankungen. Sie forderten dringen effiziente, intitutionsübergreifende Präventionsmaßnahmen, um einen gesundheitsbewußten Lebensstil zu fördern.

Autor/In: Marion Kaden, Natur & Heilen (2009)
Quellen: (1) Chakravarty, Eliza F; Hubert Helen B; et al: Reduced Disability and Mortality among Aging runners. A 21-Year Longitudianal Study. Arch Intern Med/ Vol. 168 (No. 15), Aug 11/25, 2008