Wickelrezepte

Eichen­rin­de­wi­ckel

hel­fen bei ober­fläch­li­chen Ent­zün­dun­gen und ent­zünd­li­chen Haut­er­kran­kun­gen, bei Krampf­adern, Frost­beu­len und Fuß­schweiß. Eichen­rin­de ist fer­tig zer­klei­nert erhält­lich. Zur Her­stel­lung eines Wickels benö­ti­gen Sie zwei vol­le Hän­de zer­klei­ner­ter Eichen­rin­de, die mit vier Litern Was­ser 30 Minu­ten lang gekocht und anschlie­ßend abge­seiht wer­den. Trän­ken Sie ein Lei­nen­tuch mit dem Eichen­rin­den­was­ser und legen Sie es an.

Eis­wi­ckel

hel­fen bei Ver­bren­nun­gen leich­ten Gra­des und bei Son­nen­brand. Fül­len Sie zer­klei­ner­te Eis­wür­fel in ein Stoff-säck­chen. Das Säck­chen wie­der­um wickeln Sie eben­falls in Stoff und fixie­ren es mit einem Wickel­tuch auf dem zu behan­deln­den Körperteil.

Kamil­len­wi­ckel

hel­fen bei Haut­ent­zün­dun­gen, Ver­kramp­fun­gen, Regel­schmer­zen und Koli­ken. Berei­ten Sie einen Auf­guß aus zwei Tee­löf­feln Kamil­len­blü­ten pro 150 Mil­li­li­ter Was­ser zu, las­sen Sie den Sud zehn Minu­ten zie­hen und gie­ßen ihn anschlie­ßend durch ein Sieb. Das Wickel­tuch dar­in trän­ken. Ach­tung! Den Kamil­len­sud nicht mit den Augen in Berüh­rung bringen!

Kar­tof­fel­wi­ckel

hel­fen bei Magen-Darm-Beschwer­den, Schul­ter-Nacken-Ver­span­nun­gen, Rücken­schmer­zen, Bla­sen­ent­zün­dun­gen und Nie­ren­be­cken­ent­zün­dun­gen. Kar­tof­feln abko­chen, zer­stamp­fen und anschlie­ßend in ein Lei­nen­tuch ein­schla­gen. Ach­ten Sie dar­auf, daß die Kar­tof­feln nicht zu heiß sind.

Lehm­wi­ckel

hel­fen bei Ent­zün­dun­gen und Haut­er­kran­kun­gen: Ver­rüh­ren Sie zwei bis drei Eßlöf­fel Heil­erde mit etwas Was­ser zu einem fes­ten Brei. Stel­len Sie das Gan­ze kalt, und strei­chen Sie es dann mes­ser­rü­cken­dick auf ein feuch­tes Tuch, das Sie mit der bestri­che­nen Sei­te auflegen.

Senf­wi­ckel

ver­bes­sern die Haut­durch­blu­tung, bekämp­fen Bak­te­ri­en und Pil­ze, hel­fen bei Bron­chi­tis und Erkran­kun­gen der Leber und Nie­ren: Je nach Grö­ße des Wickels set­zen Sie zwei bis drei gehäuf­te Eßlöf­fel Senf­mehl auf drei bis vier Liter Was­ser kalt an. Nach zehn Minu­ten fül­len Sie das Gefäß mit hei­ßem Was­ser an, bis eine Tem­pe­ra­tur von etwa 48°C erreicht ist. Tau­chen Sie ein Lei­nen­tuch in den Sud, wrin­gen Sie es aus und legen Sie es auf den betref­fen­den Körperbereich.

Quark­wi­ckel

hel­fen bei Hals­schmer­zen, Hei­ser­keit, Ent­zün­dun­gen, Akne und Son­nen­brand. Strei­chen Sie fri­schen Quark mes­ser­rü­cken­dick auf ein Lei­nen­tuch, und legen Sie es mit der bestri­che­nen Sei­te auf.

Quel­le
© Mit freund­li­cher Geneh­mi­gung des Honos Ver­la­ges, Köln, 2010.

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