Hautbürsten

Hautbürsten ist zwar keine eigenständige Therapie, gilt jedoch als gutes Mittel zur Anregung des Kreislaufs und zur Pflege der Haut, wenn es regelmäßig durchgeführt wird.

Ausführung:

Mit einem Massagehandschuh wird der ganze Körper in kreisenden Bewegungen sanft massiert. Begonnen wird am linken Unterschenkel, am Bein entlang aufwärts bürsten, es folgt das rechte Bein, dann linke Schulter und linken Arm behandeln, zur rechten Seite wechseln, zum Schluß Bauch, Brust und Rücken massieren. Frauen sollen beim Bürsten die empfindlichen Brustwarzen aussparen. Als Faustregel gilt: Immer zum Herzen hin massieren. Hautbürsten sollte am besten morgens auf trockener Haut durchgeführt werden.

Achtung:
Menschen mit Hauterkrankungen sollten betroffene Stellen beim Hautbürsten aussparen. Empfindliche Haut sollte mit wenig Druck gebürstet werden, trockene Haut wird geschmeidig, wenn sie nach der Behandlung mit einer Körperlotion gepflegt wird.

Wirkungsweise:

Hautbürsten entfernt abgestorbene Hautschüppchen und läßt die Haut gepflegter aussehen. Es regt die Hautdurchblutung und den Stoffwechsel im Gewebe an. Es bringt den Kreislauf in Schwung, was besonders „Morgenmuffeln“ und Menschen mit niedrigem Blutdruck zu einem aktiveren Start in den Tag verhilft. Regelmäßig angewandtes Hautbürsten kann das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen senken.

Status:

Hautbürsten ist als Schönheitspflege und Gesundheitsvorsorge bekannt und wird von Medizin und Naturheilkunde empfohlen.


Quellen: © Mit freundlicher Genehmigung des Honos Verlages, Köln